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07.08.2018, 11:04 Uhr

„Und trotzdem überwiegt die Zufriedenheit mit dem Erreichten klar!“

Diese Botschaft haben Berthold Schulze Meinhövel und Antonius Vormann dem CDU-Landtagsabgeordneten Dietmar Panske anlässlich seines Besuches der Vereine für den Glasfaserausbau im Außenbereich von Lüdinghausen und Seppenrade im Rahmen die Sommertour mit a

Die beiden Vereinsvorsitzenden geizten nicht mit Lob für das riesige Engagement der Vereinsmitglieder und die Solidarität der Außenbereichsbewohner beim Ausbau des Glasfasernetzes. Aber wieso „trotzdem“?

Die Geschichte von Anfang an: Tatkräftig hatten einige Vereine und Interessentengemeinschaften wie die Seppenrader und Lüdinghauser vor zwei Jahren im Kreis Coesfeld den Ausbau des Glasfasernetzes selbst in die Hand genommen, weil der Ausbau der Netze im Außenbereich durch die öffentliche Hand kaum denkbar und erst  recht nicht gefördert werden sollte. Viele ranghohe Landespolitiker und sogar Minister haben danach sich die Klinke in die Hand gegeben, um die Glasfaserpioniere im Kreis Coesfeld zu besuchen. Sie waren nicht nur beeindruckt von dem privaten Engagement, sondern haben auch erkannt, dass der Anschluss an das schnelle Internet im Außenbereich zur Daseinsfürsorge in der digitalen Welt gehört. Inzwischen wird dann doch ein Förderprogramm für den Netzausbau im Außenbereich aufgelegt. Das können allerdings voraussichtlich nur diejenigen in Anspruch nehmen, die bisher mit dem Ausbau nicht begonnen haben. „Es ist schon sehr schwer vermittelbar, wenn diejenigen, die mit eigenem finanziellen und ehrenamtlichen Aufwand die Infrastruktur im Außenbereich herstellen, jetzt von der Förderung ausgeschlossen würden;“ ist sich MdL Dietmar Panske mit den anwesenden Vereinsmitgliedern einig. Deshalb ist der Ascheberger jetzt in Düsseldorf mit den zuständigen Ministerien im Gespräch, um eine nachträgliche Teilförderung zu ermöglichen. „ Ich kann dazu keine Zuversicht verbreiten, allenfalls einen Funken Hoffnung Der Versuch ist es aber wert, weil ich mit dieser Meinung in Düsseldorf nicht allein bin;“ betont Dietmar Panske. „Privates Engagement für öffentliche Aufgaben darf am Ende nicht zum Nachteil der Engagierten ausgehen,“ meinen auch Berthold Schulze Meinhövel und Antonius Vormann, die im Übrigen mit der Unterstützung durch die Stadtverwaltung auch nicht zufrieden sind.

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