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16.11.2018, 11:00 Uhr

Gute Nachrichten für Senden und Ottmarsbocholt

Das Land will die Ortsumgehung Senden/Ottmarsbocholt vorrangig planen

„Diese Entscheidung ist enorm wichtig für die Entlastung des Dorfkerns von Ottmarsbocholt,“ stellt der hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Dietmar Panske fest.

Hintergrund ist das neue Landesstraßenplanungsprogramm, mit dem die CDU geführte Landesregierung viele der in den letzten Jahren auf Eis gelegten Projekte nun Schritt für Schritt wieder auftauen und mit der Umsetzung beginnen will. Dazu zählt auch die OU L844 Senden/Ottmarsbocholt.

Trotz guter Vorarbeit für eine Ortsumgehung durch die Gemeinde Senden wurde das Projekt von der Vorgängerregierung 2011 herabgestuft und alle weiteren Maßnahmen eingestellt. „Das werden wir nun ändern“, so Panske weiter, „wir fangen wieder an zu planen“.

Die Planungen sollen in dieser Wahlperiode wieder aufgenommen werden. Mit dem Haushalt 2018 wurden bereits zunächst die Planungs- und Genehmigungskapazitäten deutlich erhöht. 50 neue Stellen für Planer beim Landesbetrieb Straßen NRW und 13 Stellen für Genehmiger bei den Bezirksregierungen. Mit dem Haushalt 2019 wird das Tempo noch einmal forciert: Weiteres Personal für den Landesbetrieb für die Bauausführung und Baustellenkoordination (52 Stellen) und mit geplant knapp 100 Mio. Euro eine Verdoppelung der externen Planungsmittel im Vergleich zu Rot-Grün. „Wir wollen nicht nur planen, sondern werden auch verstärkt wieder bauen,“ so Panske abschließend, “eine gute Perspektive für die Menschen in Ottmarsbocholt.“

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