Panske zum Arbeitsbesuch bei Sendens Bürgermeister Täger

Bei seinen regelmäßigen Touren durch die Rathäuser seines Wahlkreises war der heimische Landtagsabgeordnete Dietmar Panske nun zu Gast bei Sendens Bürgermeister Sebastian Täger.

Wichtigstes Thema: Die Corona-Pandemie.

„In Senden aber auch im gesamten Kreis Coesfeld befindet sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit Wochen auf einem stabil niedrigen Niveau“, erläuterte Täger die Situation vor Ort.  

„Ein paar neue Fälle reichen aber schon aus, um den Inzidenzwert wieder sprunghaft nach oben zu befördern. Auch deswegen müssen wir weiter vorsichtig sein.“ Insgesamt sprach sich Sendens Bürgermeister aber für eine stärker an den regionalen Inzidenzwerten ausgerichtete Öffnungsstrategie aus.

Ein Wunsch den Panske in den letzten Tagen vielfach gehört hat. „Zu diesem Thema habe ich gerade in den letzten Tagen zahlreiche Anrufe und E-Mails bekommen. Im Kreis Coesfeld liegt der Inzidenzwert seit Anfang des Jahres unter 50 und seit knapp 4 Wochen sogar unter 35. Diese guten Zahlen sind vor allem der Verdienst unserer Bürgerinnen und Bürger, die sich diszipliniert an die geltenden Corona-Maßnahmen halten. Gerade ein solches Verhalten muss dann aber auch durch weitere Öffnungsschritte honoriert werden“, machte der Landtagsabgeordnete deutlich. „Aus diesem Grund habe ich mich sowohl innerhalb der CDU-Landtagsfraktion aber auch gegenüber der Staatskanzlei schon seit längerem dafür eingesetzt, Öffnungsschritte mehr an den regionalen Inzidenzwerten zu orientieren.“

Selbstverständlich könne es sich dabei nicht um Lockerungen handeln, die eine überregionale Sogwirkung befeuern würden, führte der CDU-Abgeordnete aus. „Aus meiner Sicht wären aber zum Beispiel Erleichterungen im Sportbereich, gerade mit Blick auf Mannschaftssport, kontaktfreien Sport in Turnhallen oder auch Fitnessstudios, denkbar. Es muss einen Mittelweg geben zwischen ´Wir lassen alles zu´ und ´Wir öffnen alles´. Die letzte Woche von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen könnten hierfür die richtige Grundlage bilden.“

Man müsse die neusten Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom 03. März nun klug und praxisnah umsetzen, waren sich Panske und Täger daher einig.

„Seit über einem Jahr konnten wir nun Erfahrungen mit dem Virus sammeln, sei es im Privatleben oder auch auf der Arbeit. Diese Erfahrungen müssen wir nun nutzen, um Schritt für Schritt zurück zu einer verantwortungsvollen Normalität zu kommen. Das Virus wird uns schließlich noch eine längere Zeit begleiten“, machte Panske abschließend deutlich.

Weitere Themen des Gesprächs waren unter anderem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den kommunalen Haushalt sowie der Ausbau und die Finanzierung der Offenen Ganztagsbetreuung an den Sendener Grundschulen. 

Wie schnelllebig die Zeit momentan ist, konnten nun aber auch Panske und Täger erfahren. Knapp einen halben Tag nach dem Arbeitsbesuch des Landtagsabgeordneten bei Sendens Bürgermeister erreichte Panske nämlich eine erfreuliche Nachricht aus Düsseldorf: Regionale Inzidenzwerte können bei weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen berücksichtigt werden.  

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