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14.01.2019, 10:36 Uhr

Netzwerker in Sachen Integration

Abgeordnete besuchen FBS / Erfolgreiches Programm „Elternchance“

Wie gut die Integration von Flüchtlingen gelingen kann, erlebt Angelika Gründken in der Familienbildungsstätte Lüdinghausen immer wieder: „Die Frauen blühen auf bei uns“, berichtete die pädagogische Mitarbeiterin jetzt Marc Henrichmann und Dietmar Panske, den beiden heimischen Abgeordneten aus Bundes- und Landtag.

Über die positiven Erfahrungen mit dem Bundesmodellprogramm „Elternchance II“ informierten sich die Abgeordneten Marc Henrichmann (2.v.l.) und Dietmar Panske (r.) bei Boris Sander, Angelika Gründken und Annika Wille (v.l.). Foto: Büro Marc Henrichmann

Die CDU-Politiker informierten sich über die Erfahrungen der Einrichtung mit dem Bundesmodellprogramm „Elternchance ist Kinderchance“. Daran nimmt die Familienbildungsstätte zum zweiten Mal nach 2012 bis 2015 teil, aktuell läuft das in Lüdinghausen mit mehr als 150.000 Euro finanzierte Programm von 2017 bis Ende 2020. Davon profitieren nicht nur die Mütter: Ob Elterncafé, Kochabende oder Spielgruppen, das vielfältige Angebot lockt mittlerweile auch die Väter aus der Reserve, stellten FBS-Leiter Boris Sander und Elternbegleiterin Annika Wille fest.

Elternbegleitung, Begrüßungsbesuche für Familien mit Neugeborenen, Näh- und Tanzkurse oder Sozial- und Lebensberatung gehören zum Angebot. Kurse wie das „Kochen mit Freunden“ werden mittlerweile sogar von Migrantinnen selbst geleitet und auch von deutschen Familien besucht. Dies freute Henrichmann besonders: „Gegenseitiges Kennenlernen ist der beste Weg, Vorurteile abzubauen“.

„Gut aufgestellt“ sah Panske die Familienbildungsstätte, was die Vernetzung und Abstimmung mit anderen Einrichtungen angeht. Unter anderem mit der Stadt Lüdinghausen, dem Arbeitskreis Asyl, mehreren Kitas und dem Kommunalen Integrationszentrum für den Kreis Coesfeld arbeitet die FBS zusammen. „An diesem Netzwerk wollen wir weiter knüpfen“, betonte Sander. Dabei hilft auch der „Engel der Kulturen“, ein Kunstprojekt, das den Dialog zwischen Religionen und Kulturen fördert. „Damit haben wir nun auch Schulen erreichen können“, berichtete Angelika Gründken.

An das wachsende Netzwerk könnten nach den Vorstellungen der Familienbildungsstätte künftig die Elternbegleiterinnen andocken. Diese stehen im Rahmen von „Elternchance II“ Familien mit und ohne Migrationshintergrund mit Rat und Tat zur Seite – in Lüdinghausen sind dies Angelika Gründken und Annika Wille. Hier gab Sander den Politikern einen Wunsch mit auf den Weg: Gern würde die Familienbildungsstätte ihre hier erworbene Expertise einbringen und selbst Erzieherinnen und Erzieher zu Elternbegleitern ausbilden.

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